Seit wann bist du aktiv?
Seit Oktober 2014.
Warum hast du dich entschieden, Streetteam-Leitung zu werden?
Weil ich mich sehr gut mit Lena (bisherige Streetteam-Leitung) verstehe und es sonst kein Team mehr in Bremen geben würde. Da Lena eine neue Arbeitsstelle bekommen hat, hat sie nun leider keine Zeit mehr für Tierrechtsaktivismus.
Gibt es ein bestimmtes Tierrechtsthema, das dir besonders am Herzen liegt?
Da ich auf einem Bauernhof aufgewachsen bin und eine Zeit lang als Melkerin gearbeitet habe, liegt mir das Thema Milchindustrie besonders am Herzen. Auch Zoos sind mir wichtig – als Bremerhavenerin sehe ich mich quasi verpflichtet, gegen diesen furchtbaren Zoo zu demonstrieren. Die armen Tiere!
Was machst du mit dem Streetteam am liebsten?
Am liebsten sind mir Aktionen mit einem Demobild, das die Leute sofort zum Grübeln bringt, wie zum Beispiel das blutige Festmahl mit dem Kuhkopf oder das Hunde-Grillen. Meine „End of Fishing“-Aktion fand ich ebenfalls sehr erfolgreich, da man den Denkprozess den Leuten teilweise ansehen konnte.

Hast du einen Tipp für Leute, die selbst für Tierrechte aktiv werden wollen?
Einfach machen! Natürlich kann ich hier nur für mich selbst sprechen, aber dass ich mich getraut habe, bei einer Tierrechtsdemo mitzumachen, hat tatsächlich mein Leben verändert. Ich wollte mehr machen, als einfach nur vegan zu leben. Es war nicht leicht, ich musste mich aufraffen, aber ich kann jedem empfehlen: Mach es einfach – du hast nichts zu verlieren.
